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26 Grad und es wird noch heißer

26°C

Der erste sonnige Tag seit Wochen und ich staune nicht schlecht, als das Thermometer über 26°C anzeigt. Die vielen Fensterflächen lassen die Wärme der Sonnenstrahlen recht gut rein und die Fußbodenheizung ist zu träge, als dass sie schnell genug abkühlen würde. Insbesondere im Erdgeschoss ist die Fußbodenheizung bei Dammann-Häusern besonders träge, da sie mehr Beton-Volumen erwärmen muss, als das bei normalem Estrich der Fall wäre. Ist der Beton erstmal warm, dauert es natürlich auch entsprechend lange, bis er wieder abkühlt. Durch den Trocken-Estrich in den Obergeschossen sollte es allerdings schneller gehen als sonst; aber auch dort war es unerträglich warm – für mein Wärmeempfinden zumindest. Wonny faselte etwas von ‚endlich mal nicht frieren‘. So sind sie halt, die Frauen ;-)

Unter diesen Gesichtspunkten, frage ich mich, ob es wirklich geschickt ist, bei vielen Fensterflächen eine träge Fußbodenheizung zu verbauen. Man bedenke, dass die Außentemperatur gerade mal über Null liegt heute. Mal unabhängig von der Heizung: wie wird das eigentlich im Sommer? Haben wir uns ein Gewächshaus gebaut? Fenster lassen Wärme rein, aber die gute Dämmung lässt sie nicht wieder raus? Wer kann berichten?

Bauherren-Tipp des Tages: Mal mit den Fachmänners klären, wie sich Fußbodenheizung und viel Fensterfläche verträgt!

Zwischenstand

Hier mal ein erster Zwischenstand nach zwei Wochen Stromverbrauch-Notieren mit getrennten Stromzählern für Wärmepumpe und Reststrom.

Die aktuelle Leistungszahl der Wärmepumpe beträgt gegenwärtig nur 1,4 (742/523). Bis sie es auf die Jahresarbeitszahl von 3,5 schafft, muss sich also noch einiges tun. Aber es kommt ja hoffentlich irgendwann auch mal ein Sommer.

An dem aufgewendeten Strom für den Betrieb der Wärmepumpe lässt sich wohl nicht viel drehen. Aber die 18,2 kWh für den restlichen Strom machen mir etwas zu schaffen. Ich muss dringend Downlights mit geringerer Leistung besorgen. Wenn in der Küche das Deckenlicht an ist, brennen derzeit zehn Downlights á 50W, also ein halbes Kilowatt.

Mich würden mal die Werte von anderen interessieren. Wie hoch ist Euer durchschnittlicher Tagesstromverbrauch? Was liefert und braucht Eure Wärmepumpe?

Wärmepumpe vereist

Eisblock

Wir hatten morgens schon wieder kein warmes Wasser – brrrr. Wenn man kalt duschen muss, bekommt man schlechte Laune und so schrieb ich eine E-Mail an Herrn Voß mit Thomas Dammann in CC, dass der Komfort unserer Heizungsanlage gegenüber der schnöden Gasheizung doch sehr zu wünschen übrig ließe. Dammann antwortete auch gleich mit „Frieren ist dooof“ und Voß wäre bei ihm und sie würden das ansprechen.

Mit Vossi habe ich nun raus gefunden, woran es liegt: ein Teil der Lamellen, durch die das Kühlmittel fließt, wird von einem dicken Eispanzer verdeckt. Dadurch ist der Volumenstrom, den der Ventilator durchzieht natürlich deutlich geringer und die Wärmepumpe packt es nicht, das Wasser im Pufferspeicher zu erwärmen. Die Vorlauftemperatur lag nur bei 33°C, so denn auch die Isttemperatur des Warmwassers.

Glücklicherweise ist heute nahezu Frühlingsanfang, denn wir haben eine Außentemperatur von +5°C – unglaublich heiß quasi. Es ist überall am Tropfen und so hoffentlich auch der Warmwasser-Blocker in meiner Wärmepumpe. Diese hat eine automatische Abtauvorrichtung, die so funktioniert, dass acht Minuten warmes Wasser durch die Lamellen fließt. Dadurch entsteht in der Regel kein Eis. Problematisch ist es nur, wenn bei stärkerem Schneefall und Wind der Schnee direkt in die Wärmepumpe hinein getrieben wird. Dann entsteht nach und nach so ein Eisblock. Die größeren Wärmepumpen von Buderus haben so eine Haube, so dass die Luft quasi durch einen Viertelkreis angezogen wird. Dadurch kann kein Schnee rein. Hab ich nicht. Miste. Einen Föhn hab ich allerdings :-)

Ich habe für Euch mal kurz die Wärmepumpe angestellt, um das Eis zu fotografieren, damit man sich eine Vorstellung machen kann. War allerdings nicht so einfach; ich hoffe, man kann was erkennen.

Bauherren-Tipp des Tages: Als Luft-Wärmepumpe am besten eine mit Haube kaufen, so dass Schnee nicht seitlich rein blasen kann.