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BAFA meldet sich nach fünf Monaten

BAFA-Schreiben
BAFA-Schreiben

Am 15.07. kam ein Schreiben vom BAFA mit dem Bezug Sachverhaltsaufklärung zum Antrag vom 18.02.2010 (Eingang BAFA). Bei der Prüfung des Antrages sei aufgefallen, dass nicht das richtige Formular verwendet wurde und daher „entscheidungserhebliche Angaben“ (was für ein Ausdruck) fehlten.

Vossi hatte sich wahrscheinlich vor 10 Jahren mal den Vordruck 100 Mal kopiert und immer wieder verwendet. Sowas gefällt dem BAFA nicht. Und um das zu merken braucht der gemeine Beamte beim BAFA halt fünf(!) – ich wiederhole F-Ü-N-F – Monate. Für meine Antwort gewähren sie aber nicht so lange Zeit. Sollte ich innerhalb von 90 Tagen keine Antwort erhalten, werde ich nach Aktenlage entscheiden.

Der Hammer ist aber der kursiv gedruckte Abschnitt am Ende:

Bitte beachten Sie: Fördermittel werden in der Reihenfolge der vollständig eingereichten Anträge vergeben. Bei knappen Haushaltsmitteln kommt es daher maßgeblich darauf an, wann Ihr Antrag vervollständigt wird und alle erforderlichen Angaben und Unterlagen beim BAFA vorliegen.

Wollen die mich damit schon mal dezent darauf hinweisen, dass – egal wann ich antworte – das Schreiben kommen wird, dass nichts mehr da ist?

Pumpe der Solaranlage defekt

Ich hatte mich schon merklich gewundert. An den super-heißen Tagen zeigte die Leistung der Solarpanels teilweise Null Kilowatt. Die Solltemperatur des Pufferspeichers ist auf 50°C eingestellt, aber da ging die Isttemperatur auch nie drüber, obwohl die kostenlose Solarenergie das Ding doch gerne weitaus höher beheizen könnte. Der Effekt war dann, dass abends nach dem Duschen die Wärmepumpe ansprang – nicht so im Sinne des Erfinders.

Ich also Vossi angerufen, und in Ferndiagnose haben wir rausgefunden, dass die Pumpe der Solaranlage defekt sein muss. Na bravo, wahrscheinlich hat die gute Sonne meinen Pufferspeicher bisher noch kein einziges Grad beheizt. Vossi kam aber gleich letzten Montag (sehr vorbildlich) und hat sich der Sache angenommen. Die Pumpe war nur verklemmt, jetzt muss die Pumpe nicht mehr laufen. Trotzdem sei noch irgendwas defekt, weil die Wärmepumpe im Sommerbetrieb eigentlich gar nicht hätte anspringen dürfen. Das muss der Kundendienst von Buderus checken, Vossi regelt das.

26 Grad und es wird noch heißer

26°C

Der erste sonnige Tag seit Wochen und ich staune nicht schlecht, als das Thermometer über 26°C anzeigt. Die vielen Fensterflächen lassen die Wärme der Sonnenstrahlen recht gut rein und die Fußbodenheizung ist zu träge, als dass sie schnell genug abkühlen würde. Insbesondere im Erdgeschoss ist die Fußbodenheizung bei Dammann-Häusern besonders träge, da sie mehr Beton-Volumen erwärmen muss, als das bei normalem Estrich der Fall wäre. Ist der Beton erstmal warm, dauert es natürlich auch entsprechend lange, bis er wieder abkühlt. Durch den Trocken-Estrich in den Obergeschossen sollte es allerdings schneller gehen als sonst; aber auch dort war es unerträglich warm – für mein Wärmeempfinden zumindest. Wonny faselte etwas von ‚endlich mal nicht frieren‘. So sind sie halt, die Frauen ;-)

Unter diesen Gesichtspunkten, frage ich mich, ob es wirklich geschickt ist, bei vielen Fensterflächen eine träge Fußbodenheizung zu verbauen. Man bedenke, dass die Außentemperatur gerade mal über Null liegt heute. Mal unabhängig von der Heizung: wie wird das eigentlich im Sommer? Haben wir uns ein Gewächshaus gebaut? Fenster lassen Wärme rein, aber die gute Dämmung lässt sie nicht wieder raus? Wer kann berichten?

Bauherren-Tipp des Tages: Mal mit den Fachmänners klären, wie sich Fußbodenheizung und viel Fensterfläche verträgt!