Archiv der Kategorie: Bauen

Grüße vom Kabel Deutschland Beschwerdemanagement

Da der Anlauf unserer Telefon- und Internetkommunikation nicht ganz reibungslos verlief, um es mal freundlich auszudrücken, hatte ich vorgestern einen Brief an Kabel Deutschland geschickt, in dem ich die Grundgebühren von 29,90 € für November und die durch Wahl der Kabel Deutschland Hotline entstandenen Handy-Gebühren von 48,60(!) € forderte. Eben kam der die Antwort-Mail:

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Ihrem Wunsch nach einer Erstattung der Ihnen durch Ihre Reklamation entstandenen Telefonkosten nicht entsprechen werden. Selbst bei einer berechtigten Beschwerde und einer genauen Prüfung des Sachverhaltes erstatten wir jedoch keine Telefonkosten, keinen Zeitaufwand oder fiktive Bearbeitungspauschalen.

Da uns die Zufriedenheit unserer Kunden jedoch am Herzen liegt, wurde Ihnen für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten bereits ein Betrag in Höhe von 29,95 Euro aus Kulanz erstattet. Diese Gutschrift wird mit Ihren laufenden Gebühren verrechnet. Von einer weiteren Erstattung werden wir jedoch absehen. Wir möchten jedoch an dieser Stelle betonen, dass diese Kulanzleistung völlig unverbindlich erfolgt, ohne Rechtspflicht ist und nicht als Anerkenntnis Ihres Beschwerdegrundes gilt.

Darüber hinaus möchten wir es nicht versäumen, Ihnen dafür zu danken, dass Sie uns Ihre Erfahrung mitgeteilt haben. Ihre konstruktive Kritik hilft uns, die Arbeitsabläufe und Servicequalität in unserem Haus weiter zu verbessern.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Kabel Deutschland Beschwerdemanagement

Zusammenfassend: keine Anerkenntnis des Beschwerdegrundes, reine Kulanz, aber danke, für die Kritik. Vielleicht sollte man doch mehr darauf achten, dass die Service Hotline mit 0800 anfängt – oder sich gleich einen Provider holen, der nicht nur „Service“ neben der Rufnummer stehen hat.

Vorsicht Katasteramt

Vermessungsgebühren

Ende November, als wir mehr mit überfluteter Auffahrt beschäftigt waren, als uns um irgendwelche Behördlichkeiten (schöne Wortkreation) zu kümmern, erhielten wir ein Schreiben vom Katasteramt Kiel, mit der Aufforderung zur Gebäudeeinmessung. Unser Gebäude müsse im Liegenschaftskataster nachgewiesen werden. Wir hätten einen Monat Zeit, die Vermessung zu veranlassen. Klar, das Haus steht ja auch nur die nächsten 100 Jahre – da ist also Eile geboten. Im Vermessungs- und Katastergesetz steht etwas von angemessener Frist. Ob da ein Monat in der Relation steht zu der Beständigkeit eines Hauses? Freundlicherweise wurde ein Verzeichnis der in Schelswig-Holstein niedergelassenen Öffentlich bestellten Vermesseungsingenieure mitgeschickt. Wir hielten das alles erstmal für nicht so wichtig.

Jetzt im Januar kam dann das Folgeschreiben, mit dem Hinweis, dass nun das Katasteramt selbst die Einmessung vornähme, worauf ich in der Panik unnötiger Kosten der Sachbearbeiterin eine kurze E-Mail schrieb, dass wir noch Angebote einholten und uns wieder melden würden. Da die Zeit aber wirklich drängt und das Katasteramt von der Wichtigkeit her bestimmt gleich unter dem Kanzleramt steht, kam dann gleich ein eher unfreundlicher Anruf bei der unwissenden Wonny, was denn nun diese E-Mail solle. Unglaublich, was da für ein Druck aufgebaut wird. Wer streicht sich eigentlich die Gelder ein? 835 Euro finde ich auch ganz schön happig. Warum muss das der Hauseigentümer zahlen, wenn das Katasteramt gerne Pläne malen will?

Nun liegt hierfür eine Gebührenordnung vor und den Vermessungsingienieur konnte man nur wenig drücken, aber immerhin. Dieser meinte auch, man hätte ein Jahr Zeit. Vielleicht hat sich das Katasteramt auch nur vertippt. Die E-Mail-Adresse auf dem Briefbogen der Sachbearbeiterin war ja auch falsch (mit Umlaut). Als ich dem guten Mann aber mitteilte, dass wir einen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur hätten, der sich demnächst melden würde, war er auch wieder ganz beruhigt, dass sich das nun nicht noch weiter aufschiebt. Wie gesagt, es eilt halt sehr…

Lauwarm

36 Grad

Gestern hatten wir es schon wieder, dass die Wassertemperatur nicht ausreichend hoch war. Gut, ich hatte morgens geduscht, sei einem vergönnt an einem Sonntag, finde ich. Aber als Wonny am frühen Nachmittag heißes Wasser zum Abwaschen zapfen wollte, kam es nur lauwarm. Die analoge Temperaturanzeige am Pufferspeicher zeigte auch nur 36°C. Da frage ich mich, wie das sein kann, wo doch die Solltemperatur auf derzeit 49°C eingestellt ist und die Hysterese auf 2K, so dass er also bei einem Abfall der Temperatur auf 47°C wieder heizen müsste. Da muss ich wohl nochmal Vossi anrufen…