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Ein Sandberg!!!

Ein Bagger – früher als erwartet
Ein Bagger – früher als erwartet

Als ich heute Morgen mit Herrn Garbers telefonierte, legten wir unter anderem den Termin für das Richtfest auf den 15. Juli. Das Komische daran war, dass zu diesem Zeitpunkt unser Grundstück noch so aussah, als ob da in einem halben Jahr noch kein Haus stehen würde. Und wieder kam die Frage hoch: Würde Herr Wiese Wort halten?

Um kurz nach neun Uhr Abends schickte ich Thommy nochmal zum Grundstück, um ein „Vorher-Nachher“-Foto zu machen. Luca, der wegen der Wärme nicht schlafen konnte, war dabei und kam völlig unerwartet voll auf seine Kosten: Ein „Vorher-Bild“ war nicht mehr möglich, denn der Mutterboden unter unserem zukünftigen Haus war bereits abgetragen und ragte nun als großer Sandberg im hinteren Teil des Grundstücks in die Höhe. Ein großer, abgestellter Bagger machte das ganze für Luca mal wieder zu einem Spielplatz der ganz besonderen Art.

Langsam glaube selbst ich daran, dass da Dienstag eine Bodenplatte entstehen wird. Am Montag den 13. kommt dann morgens um 7.00 Uhr das Haus. SPANNEND!!!

Die Pfähle sind im Boden

Das Ergebnis der Pfahlgründung
Das Ergebnis der Pfahlgründung

Heute Morgen um halb acht rückte Herr Waltner mit zwei Männern an. Ein Lastwagen lieferte zwei Paletten mit Beton-Säcken, es wurden dutzende von 3 Meter langen Metallrohren abgeladen, ausserdem kamen ein kleiner Bagger mit Bohraufsatz und eine kleine Zementmaschine zum Einsatz. Alles ziemlich überschaubar.

Die Männer machten sich gleich an die Arbeit und so verschwanden meterweise Pfähle in unserem Boden. Ein kleiner Zementsee blieb zurück, von dem mir die Männer versicherten, dass er nicht sehr hart werden würde. Hmmm… hoffentlich stimmt das. Um 16.00 Uhr waren alle Pfähle drin. Zum Glück war man weder auf große Findlinge noch auf Fliegerbomben gestoßen, und so lief  die Bohrung ohne Komplikationen ab.

Die einzige Unterbrechung gab es, als Luca einen roten Hebel an der Kompressormaschine zog, worauf diese mit einem ohrenbetäubenden Krawall Luft zischte. Einer der Männer kam grinsend angesprintet und schaltete das Geräusch ab. Luca war inzwischen panisch an mir hoch auf meinen Arm geklettert und verdrückte dort vor Schreck ein paar Tränchen. Armer Kerl. Aber wer glaubt, dass dieser Schreck ihm eine Lehre war, der irrt. Keine zehn Minuten später tigerte er schon wieder zwischen Rohren und Maschinen auf der Baustelle umher, auf der Suche nach neuen Abenteuern… :-)

Vermessung

Da sollen die acht Pfähle rein.
Da sollen die acht Pfähle rein.

Plötzlich geht alles ganz schnell: Die Firma Waltner hat für die Pfahlgründung den Zuschlag bekommen, nachdem wir  – dank des geschäftstüchtigen Architekten unserer Nachbarn – ein gutes Angebot bekommen haben. Am Montag den 15. Juni soll es nun losgehen: Die Pfähle werden gebohrt.

Nun müssen die Pfähle allerdings vorher noch eingemessen werden. Zu diesem Zweck erschien heute Manfred Dammann auf dem Grundstück. Ich verpasste ihn leider, aber Abends standen acht Pinkfarbene Holzpflöcke auf unserem Grundstück. Es kann los gehen!

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