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Die Heizungsbauer sind da

Die Dämmung liegt schon
Die Dämmung liegt schon

Auch heute starteten die Dammänner wieder sehr früh. Um 11.00 Uhr kamen dann zwei Arbeiter der Firma Voß, unserem Heizungs- und Sanitär-Unternehmen. Die Dammänner hatten inzwischen mehrere grüne Styroporplatten auf dem Boden verteilt. Die Voßleute zogen mehrere Leitungen für Warm- und Kalt-Wasser über die Bodenplatte und tackerten dann so eine Art weißen, dünnen Wasserschlauch (nämlich unsere Fußbodenheizung) an den Styroporplatten fest. Zwischendurch wurden immer mal wieder Drucktests durchgeführt, um sicher zu gehen, dass auch alle Schläuche dicht sind.

Das einzig Undichte heute war der Himmel; alle 15 Minuten gab es heftigste Regenschauer, die alle Baubeteiligten komplett durchnässten. Hoffentlich ist es nächste Woche besser, wenn unser Haus kommt…!

Um 13.15 Uhr kam unser TÜV-Mensch. Ziemlich unspektakulär. Er brummelte irgendwas vonwegen fehlender Berechnungen für Wärmebrücken, sechs cm Dämmung und so, und nach einigem Smalltalk war er dann auch schon wieder weg. Hmmm… kann noch nicht genau sagen, was das gebracht hat.

Ein bisschen Hektik kam bei uns auf, als ein seltsames Podest mitten in unserem Garten errichtet und durch einen Graben mit dem Haus verbunden wurde. Ich fragte dann mal ganz vorsichtig nach, was das denn werden würde. Das Fundament für die Wärmepumpe. Waaas? Wie? Mitten im Garten? Wieso denn nicht an der Carportwand, wie geplant??? Ein Meter Zwanzig Wartungsabstand hin oder her, das kann so nicht bleiben.

Es folgten mehrere Telefonate mit Dammann, Garbers und Voß. Das Ende vom Lied war, dass die Männer auf der Baustelle nochmal weitergraben mussten, und so diese Kiste weiter ums Carport rum rückte, dass sie nicht mehr den Mittelpunkt unserer Gartenanlage darstellen würde. Ist zwar auch nicht toll, aber immerhin ein Kompromiss. Für die Männer tat mir das furchtbar Leid, aber der eine meinte, es sei gar kein Problem – es solle uns ja schließlich gefallen. Es war kurz vor acht, als ich das letzte mal drüben auf der Baustelle war, und da sah es noch nicht nach Feierabend aus. Die reißen hier wirklich einiges. Morgen wird es wohl wieder ein langer Tag. Morgen kommt der Beton für die Bodenplatte. Danach werden Änderungen dann deutlich schwieriger…

Der frühe Vogel fängt den Wurm…

Bodenplatte erster Tag
Bodenplatte erster Tag

Heute sollte es losgehen. Als ich um sieben Uhr morgens vor unserem Grundstück stand, waren Manfred Dammann und zwei Kollegen schon am werkeln. Ein großer Sattelschlepper mit allem möglichen Baugedöns und unter anderem unserem Dachgeschoss beladen versperrte allen unseren zukünftigen Nachbarn die Straße, aber so ist das halt in einem Baugebiet… :-)

Um vier Uhr morgens waren die Männer in Wohnste losgefahren, und seit halb sechs waren sie nun dabei unser Grundstück in eine echte Baustelle zu verwandeln. Es wurde jede Menge ausgemessen, gebuddelt, Rohre verlegt (mich beschlich ein wenig die Panik, was wäre, wenn ein Rohr vergessen wird?!)

Um 15.00 Uhr erschien ein Betonmischer, der den Beton für die Streifen um unsere Pfähle herum lieferte. Vorher waren in diese Streifen noch einige Eisenstangen „reingeworfen“ worden. Im nächsten Augenblick verschwanden sowohl Pfähle als auch Eisenstangen (die Bewehrung) mit einem „Blubb“ auf nimmer wieder sehen in der grauen Betonmasse. So, das soll nun halten. Wir werden sehen. Der Tag endete für die Männer erst nach 18.00 Uhr. Ein langer Tag…

Es kann los gehen

Firma Glindemann legt los
Firma Glindemann legt los

Als ich heute morgen um sieben einen Lastwagen durch unsere Straße donnern hörte, saß ich Kerzengerade im Bett: Das mussten die Glindemänner sein! So gegen acht machte ich mich mit Finni auf den Weg zu unserem Grundstück. Ein großer Bagger manövrierte Sandberge zwischen unseren Pfählen hindurch und ein zweiter Mann machte die Fläche mit einem Rüttler glatt. Zwischen dem Bagger, der Straßenlaterne und vor allem unseren 14.000 Euro Pfählen lagen oft nur Zentimeter und mir blieb bestimmt 30 mal fast das Herz stehen. Was wäre, wenn ein Pfahl bei der Geschichte das Zeitliche segnen würde?! Ob Waltner wohl bis übermorgen Zeit hätte, mal eben fix einen neuen zu setzen? Besser nicht drüber nachdenken…

Im Laufe des Vormittags wurden wir immer mehr Schaulustige, die wir uns – auf Vorschlag von Frau Stöcks, unserer neuen Nachbarin – auf ihrer Terrasse versammelten und den Männern bei der Arbeit zuschauten. So gegen 12.30 Uhr war alles fertig. Sieht prima aus. Wiese hat Wort gehalten. Die Dammänner können kommen!

Ach, ein Opfer gibt es allerdings doch zu beklagen: Unser Kabel-Fernseh-Kabel wurde zunächst halbiert und dann schließlich ganz dem Erdboden gleich gemacht. Wir wissen nicht genau, wo wir die Überreste ausbuddeln müssen. Naja, vielleicht findet es sich ja wieder an…