Bescheidene Bescheide

Heute bekamen wir Post vom Finanzamt Kiel, gleich zwei Bescheide (ist das der korrekte Plural?). Der Bescheid über den Einheitswert (Zurechnungsfortschreibung) teilt uns mit, dass der Einheitswert für das unbebaute Grundstück bleibt wie bisher, nämlich bei 8.027€ (15,700 DM). Häh? Wieso unbebautes Grundstück? Entweder die haben da was nicht mitbekommen oder da kommt irgendwann noch ein Update; vielleicht ist das der ordentliche Dienstweg.

Der Bescheid über den Grundsteuermessbetrag (Neuveranlagung) multipliziert mir dann diesen Einheitswert mit der Steuermesszahl von 0,35% und kommt also auf einen Steuermessbetrag von 28,09€ – die zahl ich doch gern. Aber ich befürchte, das ist noch nicht das Ende.

Rechnung Gebäudeeinmessung

Unser guter Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur hat vor ein paar Tagen vermessen oder „eingemessen“, wie man wohl sagt. Mein Vater nennt ihn nur Uli Pflock, da er überall Pflöcke reinschlägt. Aber Uli hat einen guten Preis gemacht (trotz Gebührenordnung). Wir zahlen nun 731,00 € anstatt eigentlich 820,25 €. Trotzdem zuviel Geld, nur damit das Katasteramt weiß, wo auf unserem Grundstück unser Haus steht. Was die das überhaupt angeht…

26 Grad und es wird noch heißer

26°C

Der erste sonnige Tag seit Wochen und ich staune nicht schlecht, als das Thermometer über 26°C anzeigt. Die vielen Fensterflächen lassen die Wärme der Sonnenstrahlen recht gut rein und die Fußbodenheizung ist zu träge, als dass sie schnell genug abkühlen würde. Insbesondere im Erdgeschoss ist die Fußbodenheizung bei Dammann-Häusern besonders träge, da sie mehr Beton-Volumen erwärmen muss, als das bei normalem Estrich der Fall wäre. Ist der Beton erstmal warm, dauert es natürlich auch entsprechend lange, bis er wieder abkühlt. Durch den Trocken-Estrich in den Obergeschossen sollte es allerdings schneller gehen als sonst; aber auch dort war es unerträglich warm – für mein Wärmeempfinden zumindest. Wonny faselte etwas von ‚endlich mal nicht frieren‘. So sind sie halt, die Frauen ;-)

Unter diesen Gesichtspunkten, frage ich mich, ob es wirklich geschickt ist, bei vielen Fensterflächen eine träge Fußbodenheizung zu verbauen. Man bedenke, dass die Außentemperatur gerade mal über Null liegt heute. Mal unabhängig von der Heizung: wie wird das eigentlich im Sommer? Haben wir uns ein Gewächshaus gebaut? Fenster lassen Wärme rein, aber die gute Dämmung lässt sie nicht wieder raus? Wer kann berichten?

Bauherren-Tipp des Tages: Mal mit den Fachmänners klären, wie sich Fußbodenheizung und viel Fensterfläche verträgt!