Archiv der Kategorie: Fundamentarbeiten

Die Bodenplatte ist fertig!

Tätää - die Bodenplatte
Tätää - die Bodenplatte

Heute morgen versperrten zwei große Betonmischer die Straße zu unserem Haus. Komischer Weise standen die Arbeiter rum und es sah nicht so wirklich nach Arbeit aus. Ich fand raus, dass der Betonlieferant den Auftrag nicht richtig gelesen hatte, denn es fehlte anscheinend irgendein Zusatz im Beton (Vlies, oder so ähnlich?!).

Aber die Dammänner lassen sich ja nicht irgendwelches Zeugs andrehen. Zum Glück gibt es ja Handys, und so stand eine halbe Stunde später der dritte Betonmischer bereit, der scheinbar auch das Richtige geladen hatte. Das Schütten des Betons ging relativ schnell. Tschüss Fußbodenheizung, nett Dich kennengelernt zu haben!

Dann wurde gewartet. Gegen Nachmittag war das Ganze schon so fest, dass die Platte geschliffen werden konnte. Heute war schon gegen 17.00 Uhr Feierabend auf der Baustelle. Unsere Bodenplatte ist komplett unter Plastik verpackt worden, und selbst die Hausteile, die schon auf dem Grundstück lagern, haben eine Regenjacke in Form einer Plastiktüte bekommen. Tja, das Wetter ist zur Zeit echt bescheiden, aber immerhin ist für Montag und Dienstag, wenn das Haus aufgebaut wird, Sonne angesagt worden. Hoffentlich stimmt das auch…!!

Die Heizungsbauer sind da

Die Dämmung liegt schon
Die Dämmung liegt schon

Auch heute starteten die Dammänner wieder sehr früh. Um 11.00 Uhr kamen dann zwei Arbeiter der Firma Voß, unserem Heizungs- und Sanitär-Unternehmen. Die Dammänner hatten inzwischen mehrere grüne Styroporplatten auf dem Boden verteilt. Die Voßleute zogen mehrere Leitungen für Warm- und Kalt-Wasser über die Bodenplatte und tackerten dann so eine Art weißen, dünnen Wasserschlauch (nämlich unsere Fußbodenheizung) an den Styroporplatten fest. Zwischendurch wurden immer mal wieder Drucktests durchgeführt, um sicher zu gehen, dass auch alle Schläuche dicht sind.

Das einzig Undichte heute war der Himmel; alle 15 Minuten gab es heftigste Regenschauer, die alle Baubeteiligten komplett durchnässten. Hoffentlich ist es nächste Woche besser, wenn unser Haus kommt…!

Um 13.15 Uhr kam unser TÜV-Mensch. Ziemlich unspektakulär. Er brummelte irgendwas vonwegen fehlender Berechnungen für Wärmebrücken, sechs cm Dämmung und so, und nach einigem Smalltalk war er dann auch schon wieder weg. Hmmm… kann noch nicht genau sagen, was das gebracht hat.

Ein bisschen Hektik kam bei uns auf, als ein seltsames Podest mitten in unserem Garten errichtet und durch einen Graben mit dem Haus verbunden wurde. Ich fragte dann mal ganz vorsichtig nach, was das denn werden würde. Das Fundament für die Wärmepumpe. Waaas? Wie? Mitten im Garten? Wieso denn nicht an der Carportwand, wie geplant??? Ein Meter Zwanzig Wartungsabstand hin oder her, das kann so nicht bleiben.

Es folgten mehrere Telefonate mit Dammann, Garbers und Voß. Das Ende vom Lied war, dass die Männer auf der Baustelle nochmal weitergraben mussten, und so diese Kiste weiter ums Carport rum rückte, dass sie nicht mehr den Mittelpunkt unserer Gartenanlage darstellen würde. Ist zwar auch nicht toll, aber immerhin ein Kompromiss. Für die Männer tat mir das furchtbar Leid, aber der eine meinte, es sei gar kein Problem – es solle uns ja schließlich gefallen. Es war kurz vor acht, als ich das letzte mal drüben auf der Baustelle war, und da sah es noch nicht nach Feierabend aus. Die reißen hier wirklich einiges. Morgen wird es wohl wieder ein langer Tag. Morgen kommt der Beton für die Bodenplatte. Danach werden Änderungen dann deutlich schwieriger…

Der frühe Vogel fängt den Wurm…

Bodenplatte erster Tag
Bodenplatte erster Tag

Heute sollte es losgehen. Als ich um sieben Uhr morgens vor unserem Grundstück stand, waren Manfred Dammann und zwei Kollegen schon am werkeln. Ein großer Sattelschlepper mit allem möglichen Baugedöns und unter anderem unserem Dachgeschoss beladen versperrte allen unseren zukünftigen Nachbarn die Straße, aber so ist das halt in einem Baugebiet… :-)

Um vier Uhr morgens waren die Männer in Wohnste losgefahren, und seit halb sechs waren sie nun dabei unser Grundstück in eine echte Baustelle zu verwandeln. Es wurde jede Menge ausgemessen, gebuddelt, Rohre verlegt (mich beschlich ein wenig die Panik, was wäre, wenn ein Rohr vergessen wird?!)

Um 15.00 Uhr erschien ein Betonmischer, der den Beton für die Streifen um unsere Pfähle herum lieferte. Vorher waren in diese Streifen noch einige Eisenstangen „reingeworfen“ worden. Im nächsten Augenblick verschwanden sowohl Pfähle als auch Eisenstangen (die Bewehrung) mit einem „Blubb“ auf nimmer wieder sehen in der grauen Betonmasse. So, das soll nun halten. Wir werden sehen. Der Tag endete für die Männer erst nach 18.00 Uhr. Ein langer Tag…