Archiv der Kategorie: Erdarbeiten

Herr Wiese

Dienstag morgen und wir betrachten nochmal die wunderschönen Titanpfähle, die wie übergroße Zahnstocher aus dem Boden ragen. Herr Wiese von der Firma Glindemann steht mit uns vor dem Grundstück und diskutiert die Aufschüttung. So über den Daumen muss ein halber Meter aufgeschüttet werden. Betrachtet man die Dichte von Füllkies und einen Verdichtungsfaktor von 1,4 lande ich mit meiner Hochrechnung bei 631m² · 0,5m · 1,7 t/m³ · 1,4 = etwa 750 t Füllsand. Das müssten bald 20 Vierzigtonner sein.

Ich bin gespannt, ob es so krass wird; Herr Wiese wird das mal berechnen. Bis nächste Woche schickt er das Angebot; mit einer Woche Vorlaufzeit kann es dann in der Woche vom 29.06. mit dem Aufschütten losgehen.

Die Höhe des Hauses

Schon seit einiger Zeit fragen wir uns, wer denn eigentlich die Höhenpunkte des Hauses bestimmt. Wir? Ein Vermesser? Der Pfahlgründer? Ein Tiefbauer? Heute kam ziemlich unerwartet die Antwort.

Manfred Dammann war gerade hier oben im Norden unterwegs, und so ergab es sich, dass wir uns heute mit ihm auf unserem Grundstück trafen. Er hatte gleich irgendwelches Gerät dabei, mit dem er die Höhen unserer Nachbargrundstücke und unseres Ackers genau bestimmen konnte. Wir werden wohl höhenmäßig ziemlich dazwischen liegen. Dann kam die Frage nach irgendwelchen Grenzsteinen auf. Hmm. Die nach Osten waren schnell gefunden, nur scheinen die westlichen Grenzsteine ein Opfer der Straße oder der neu angepflanzten Bäume geworden zu sein. Unser Nachbar Bodo hatte zum Glück schon Gartengerät in der Garage, und so wühlte man sich in einem „ungefähr hier müsste es sein“-Radius durch den harten Schotterboden. Wir fanden nichts. Morgen wird also erstmal die Gemeinde angerufen, wo sie denn meinen, ihre Grenzsteine verbuddelt zu haben. Vielleicht liegen sie ja auch unter der Strasse?! Das könnte alles noch Probleme mit sich bringen. Vielleicht buddeln wir nachher nochmal ne Runde…

Aufschüttung

Vorhin war Herr Winkler da von Firma Winkler, also der Junior. Der heitere Gartenbauer hat so ungefähr jeden zweiten Garten im Hühnerland angelegt und so wollen auch wir ihm eine Chance geben, ein Angebot abzugeben.

So standen wir also auf unserem Acker und haben mal wieder das Problem der Aufschüttung diskutiert. L-Steine sollen so 150 EUR der Meter kosten – das ist zu viel. Also bleiben noch Pflanzsteine, Winkler macht für beides ein Angebot.

Vattern besorgt den Füllsand, da hat er Beziehungen, wie überall. Für Winkler kein Problem, wenn das Material schon liegt. Ich hatte mal so folgende Rechnung vorgenommen: 600m² einen halben Meter aufschütten mal 1,4 (Dichte) mal 1,7 wegen der Verdichtung macht über 700 Tonnen Sand. Da stehen die Lastzüge von hier bis Italien.

Da, Bodo rollt an, unser nördlicher Nachbar – netter Typ, seine Frau auch, also Typin, oder so. Bodo will zwischen den Häusern auch aufschütten, schon mal gut, sonst hätten wir für die Zufahrt L-Steine gebraucht. Nach hinten ist noch alles offen.

Jetzt erstmal mit den Dammännern klären, wie das nun läuft. Wie hoch kommt das Haus? Wer organisiert den Tiefbauer? Wann aufschütten? Mir ist das alles noch etwas unklar; aber dazu gibt‘ ja hoffentlich die Experten.