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Pergola-Ideen

Der Mensch ist ja eigentlich selten zufrieden mit den klimatischen Bedingungen, in denen er sich gerade befindet. Sitzt man bei 30°C auf seiner Terrasse, schmilzt die Sahne, bevor die Gabel den Mund erreicht. Sinkt die Temperatur und es gesellen sich Regentröpfchen hinzu, ist es dem freiluftliebendem Hausbesitzer auch wieder nicht recht.

Aus erstem Grunde erwägten wir im Frühling zunächst das Spannen eines großen Sonnensegels. Die gibt es schon recht günstig. Zwei Haken an der Hauswand befestigen. Ein oder zwei Holzpfähle gegenüber einbetonieren und ebenfalls mit Haken versehen. Dann lässt je nach Bedarf ein Dreiecks- oder Vierecks-Segel spannen. Beim Viereck sollte man allerdings eines nehmen, das konkav geschnitten ist, also mit „runden“ Kanten, da sich das Gerät sonst nicht faltenfrei spannen lässt. Beim Stichwort „Spannen“ ist man auch schon beim Knackpunkt angelangt. Da muss man schon einiges an Zug drauf bringen. Der Segelfachmann hilft sich mit Umlenkrolle und geeignetem „Seilfesthalter“ am Holzpfahl.

Bei den derzeitigen Witterungsbedingungen, ist das Thema „Schatten“ aber irgendwie gar nicht so akut, eher das Thema „wasserfest“. Und bei dem Wind, den wir hier haben, müssten wir das Sonnensegel wohl auch alle 17 Minuten nachspannen. Nachbarn haben da – zumindest mit größeren Segeln – schon schlechte Erfahrungen gemacht. Ohnehin finden wir, dass zu so einem Holzhaus auch ganz gut eine Holz-Pergola passt.

Wonny hat mal gebastelt und gemalt, damit man sich das etwas besser vorstellen kann. Die Idee wäre, dass die Pergola den kleinen Knick der Terrasse mit macht. Der Knick findet sich in der Frontalansicht des Hauses mit der Dachterrasse wieder, daher passt das ganz gut ins Gesamtbild, denken wir.

Heute war ein Segelmacher von http://www.optimalplanen.de da, der spezialisiert ist auf solche Seil-Systeme, die man unter eine Pergola schrauben kann. Hat uns schon mal ganz gut gefallen; wir warten nun auf das Angebot.

Die Qual der Wahl bleibt dann bei dem Material. Wenn man nur Schatten will, ist es relativ einfach. Da nimmt man den typischen Sonnensegel-Stoff, der ist winddurchlässig. Als wasserundurchlässig gibt es dann zunächst PVC, also die typische LKW-Plane. Ich bin mir noch nicht sicher, wie schick ist das finde. Dann gibt es noch tausend Materialien dazwischen.

Eine andere Variante ist natürlich ein richtiges Glasdach. Da gibt es dann die hässlichen Doppelstegplatten, die schon mal gar nicht Frage kommen. Als Material bietet sich generell wohl Makrolon, Plexiglas oder eben VSG-Glas. Das wird dann aber auch nicht billig, denke ich. Insbesondere wirkt das ganze Konstrukt einiges wuchtiger, wenn da noch ein Glasdach drauf schwebt.

Naja, wir nähern uns langsam einer konkreten Idee. Mal schauen, wie und wann es wird…

Auf LED umrüsten

Osram LED-StrahlerLange nichts passiert hier, also Zeit, mal wieder etwas zum Besten zu geben. Mein Stromverbrauch liegt ja eher im oberen Bereich der Familienskala. Und auch wenn wir drei Kids haben und das ja schon weit über dem Bundesschnitt liegt, muss man sich doch die Frage stellen, wo kommt es denn her?

Ein Grund könnte mit Sicherheit die Menge an Downlights sein, die wir verbaut haben. Ich bereue nichts; das Licht ist super und in jedem Fall der klassischen Decken-Mittel-Strippe vorzuziehen.

So langsam, langsam kommen ja auch die LED-Strahler in bezahlbare Preisregionen und ich habe mal mit der Garderobe zum Testen gestartet. Dort waren nämlich nur zwei Strahler auszutauschen.

Erste Ernüchterung. Die verbauten Trafos schalten erst ab 10W, also nix für LEDs. Das steht auf den Dingern drauf, bei jedenfalls stand 10-60W. Achtet beim Neubau darauf, Trafos zu verwenden, die auch LEDs schalten können! Das heißt nun also, dass ich nicht nur die Strahler, sondern auch alle Trafos austauschen darf. Das wird nicht billig.

Nach längerem Suchen habe ich mich für ein Teil bei reichelt entschieden (Bestellnummer LED-TRAFO-05-5). Die LED-Strahler habe ich von Grünspar, nämlich die guten Osram LED Star MR16 20 (25°) LED Lampe 4W.

Das Ergebnis ist ganz passabel. Die Farbtemperatur ist nicht so nett wie die Orginallampen, obwohl die Angabe mit 3.000 Kelvin schon als „warmweiß“ bezeichnet wird. Für die Garderobe ist es allemal perfekt und man hat bei 2x4W kein schlechtes Gewissen, die Lampen den ganzen Abend an zu lassen.


Grünspar - Grünsparen statt schwarzärgern