Gut, dass wir hier an der Küste an Wasser gewohnt sind. Im Haus haben aber auch wir Nordlichter das Wasser gerne nur innerhalb der sanitären Anlagen.
Vor einige Tagen tropfte es dann nachts auf das Fußende meiner Matraze. Es ist wieder die Stelle am Lüftungsschacht wie vor einigen Monaten. Dammann-Haus hat prompt reagiert und die alt bekannten Kollegen haben den Schaden geflickt – hoffentlich nun etwas dauerhafter.
Leider tropfte es dann letztes Wochenende wieder ins Kinderzimmer; das müsste dann wieder von der Dachterrasse kommen. Ich bin zuversichtlich, dass die Dammänner das in den Griff bekommen. Die sind bestimmt nicht weniger genervt.
Ich lobe mir nach wie vor, nicht mit Stein gebaut zu haben. Da würde man so etwas erst nach Jahren merken. So tropft einfach alles durch und man ist schnell gewarnt.
Der Traum vom Eigenheim gehört immer noch für viele von uns zum großen Lebensziel. Der Weg in die eigene Wohnimmobilie ist allerdings alles andere als leicht. Und die Finanzierung ist nur ein Stein, den es aus dem Weg zu räumen gibt. Planung, Grundstückskauf, Erschließung usw. – die Liste ist lang. Leider oft ganz unten zu finden sind Versicherungen. Dabei sind sie für den Hausbau enorm wichtig. Denken wir nur an die Gefahren des Rohbaus oder Schwierigkeiten beim Abzahlen des Baukredits.
Versicherung für den Hausbau
Wer denkt, für den Rohbau keine Absicherung zu brauchen, wird unter Umständen schnell unsanft aus dem Traum vom Eigenheim gerissen. In der Bauphase sollte die Wohnimmobilie adäquat abgesichert sein – zum Beispiel über die Feuerrohbauversicherung. Einige Banken machen diese Police sogar zur Voraussetzung, bevor sie die Finanzierung ausreichen. Eine weitere wichtige Versicherung während der Bauphase: die Bauherrenhaftpflicht.
Hintergrund: Der Rohbau ist eine Gefahrenquelle, durch die Dritte zu Schaden kommen können, etwa durch herabfallenden Schutt oder Baumaterial. Gegen dieses Risiko schützt die Bauherrenhaftpflicht den Bauherren. Ein entsprechender Vertrag sollte im Übrigen auch abgeschlossen werden, wenn Handwerker bzw. ein Architekt an der Immobilie arbeitet. Bleibt noch die Frage nach den Bauhelfern. Die Bauhelferversicherung ist insbesondere zu empfehlen, wenn Sie mit Freunden und Bekannten an der eigenen Wohnimmobilie arbeiten.
Versicherung für die Zeit nach dem Einzug
Frischgebackene Immobilienbesitzer machen es sich in den eigenen vier Wänden gemütlich. Vorher gilt es noch eine weitere Hürde zu nehmen. Denn der Rundum-Schutz ist noch lange nicht komplett. Wichtig für die Einrichtung ist die Hausratversicherung. Damit die Immobilie in ihrer Substanz geschützt ist, empfiehlt sich der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung, die für Feuer, Leitungsschäden oder Sturm und Hagel schützt. Komplettiert durch eine Elementarschadensversicherung ist das Wohneigentum zumindest vom Versicherungsschutz wie in Watte gepackt.
Wie teuer die Wohngebäudeversicherung unterm Strich wird, hängt von der Bauart des Hauses und der Wohnlage ab. Und wie steht es um die Versicherungen für den Besitzer? Insbesondere Fremdfinanzierungen sind ein Risiko. Verstirbt der Kreditnehmer, kann die Bank die Finanzierung kündigen bzw. gegen die Wohnimmobilie vollstrecken. Um diese Situation für die Hinterbliebenen abzuwenden, kann eine Lebensversicherung abgeschlossen werden.
Die Rechte an der Lebensversicherung tritt der Kreditnehmer anschließend an die Bank ab, die sich im Ernstfall aus der Versicherungssumme bedient. Etwas aus dem Rahmen fällt in diesem Zusammenhang das Stichwort Wohnriester. Eigentlich sind Riester-Verträge zur Altersvorsorge gedacht. In den letzten Jahren hat sich allerdings die Entnahme von Kapital aus den Verträgen zur Anschaffung von selbst genutztem Wohnraum etabliert und wird als Wohnriester bezeichnet. Dabei kann entweder eine große Summe aus dem Riester-Vertrag entnommen werden. Oder es erfolgt die Anrechnung von Tilgungsbeträgen für ein Darlehen als Beitrag in den Riester-Vertrag. Allerdings ist diese Variante der schnellen Eigenheimfinanzierung an gewisse Voraussetzungen geknüpft. Für jeden Eigenheimbesitzer ist es ratsam Versicherungen zu vergleichen und sich ausreichend beraten zu lassen, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein.
Herr Voß war heute nochmal zweieinhalb Stunden da, eigentlich ja, um dem defekten Wärmezähler auf den Zahn zu fühlen, aber ich habe nun die Anlage einigermaßen begriffen – das hilft hoffentlich für den nächsten Winter, sofern ich dieses Wissen bis dahin konservieren kann. Daher habe ich mir eine Skizze gemacht, die nun in den Grundzügen beschreibt, welche Rohre in meinen Pufferspeicher rein- und welche hinausgehen und vor allem, welche Werte die Sensoren anzeigen.
Links unten angefangen kommt der Vorlauf von der Wärmepumpe. Der Wärmepumpen-Manager entscheidet, ob er Warmwasser (oberer Pufferspeicher-Bereich) oder Heizungswasser (unterer Pufferspeicher-Bereich) erwärmen will. Dementsprechend schaltet er eine der beiden Pumpen alternativ ein. Zeitgleich stellt sich auch das Umschaltventil (ebenfalls links vom Pufferspeicher dargestellt) entsprechend ein und macht je nachdem den Weg für den Rücklauf vom oberen oder unteren Teil des Pufferspeichers frei als Rücklauf zurück zur Wärmepumpe.
An den entsprechenden Strecken hängen Sensoren. Da ich zwei Manager da hängen habe, habe ich diese beiden Sensoren sogar doppelt, die aber leicht unterschiedliche Werte anzeigen. Wahrscheinlich hängt der Fühler des eigentlichen WP-Manager direkt im Pufferspeicher; die Sensoren S15 und S16 bedienen den UVR1611, ein Universal-Regler. Diese beiden Sensoren sind als Rohranlegefühler ausgeführt und sind somit einfach auf die Rohre aufgeklebt. Aus der Temperaturdifferenz dieser beiden Werte, multipliziert mit dem Volumenstrom der Pumpe von eingestellten 1.200 Liter pro Stunde ergibt sich die Wärmemenge, die der Wärmemengenzähler errechnet. Dies kann man als Funktion in dem UVR1611 hinterlegen. Entweder sind nun also die Fühler falsch, falsche Kennlinien im UVR hinterlegt oder die Pumpe pumpt viel mehr durch als 1.200 l/h. Vossi klärt das.
Rechts vom Pufferspeicher sieht man im oberen Bereich dann das Warmwasser, das vom unteren Drittel des Pufferspeichers zu einem Mischer führt, der mit dem Rücklaufwasser aus der Fußbodenheizung die Vorlauftemperatur dieser mischt. Im WP-Manager ist dieses bei mir einfach als 2. Heizkreis konfiguriert. Entscheidend dabei ist, dass ich Rücklaufsolltemperatur der Wärmepumpe bestimme, aber die Vorlaufsolltemperatur der Fußbodenheizung, also die Temperatur, die der Mischer mischen soll. Damit die WP nicht ständig anspringt, macht es Sinn, den RL der WP ein paar Grad über dem VL der Heizschlaufen einzustellen.
Die Position der eingezeichneten Rohre sind ungefähr der realen Position nachempfunden. Man sieht dann, dass recht weit unten die Solar-Geschichte reinspielt. Wenn in den Solarkollektoren (S1) eine etwa 5° höhere Temperatur ist als ganz unten im Pufferspeicher (S3), wird die Solarpumpe aktiv. Auch hierfür habe ich im UVR eine Funktion, die mir die erwirtschaftete Wärmemenge der Solarkollektoren angibt. Ob die wohl stimmt?
Fast ganz unten strömt dann das Kaltwasser ein, das nun (anders als im Bild) durch weite 6cm dicke Rohre ringförmig fast an der Wand des Pufferspeichers nach oben führen. Das durchfließende Trinkwasser wärmt sich dabei auf wie in einem Durchlauferhitzer (keine Legionellen-Gefahr). Falls das Wasser nicht warm genug wird, springt die Spitzenlastpumpe (SLP) an, die am oberen Ende des Pufferspeichers sitzt und im Gegenstromprinzip das warme Wasser durch ein Rohr schiebt, welches das Trinkwasserrohr noch ummantelt. Ob überhaupt Wasser fließt meldet der Strömungsschalter S8, der im Kaltwasserlauf sitzt.
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