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Die Höhe des Hauses

Schon seit einiger Zeit fragen wir uns, wer denn eigentlich die Höhenpunkte des Hauses bestimmt. Wir? Ein Vermesser? Der Pfahlgründer? Ein Tiefbauer? Heute kam ziemlich unerwartet die Antwort.

Manfred Dammann war gerade hier oben im Norden unterwegs, und so ergab es sich, dass wir uns heute mit ihm auf unserem Grundstück trafen. Er hatte gleich irgendwelches Gerät dabei, mit dem er die Höhen unserer Nachbargrundstücke und unseres Ackers genau bestimmen konnte. Wir werden wohl höhenmäßig ziemlich dazwischen liegen. Dann kam die Frage nach irgendwelchen Grenzsteinen auf. Hmm. Die nach Osten waren schnell gefunden, nur scheinen die westlichen Grenzsteine ein Opfer der Straße oder der neu angepflanzten Bäume geworden zu sein. Unser Nachbar Bodo hatte zum Glück schon Gartengerät in der Garage, und so wühlte man sich in einem „ungefähr hier müsste es sein“-Radius durch den harten Schotterboden. Wir fanden nichts. Morgen wird also erstmal die Gemeinde angerufen, wo sie denn meinen, ihre Grenzsteine verbuddelt zu haben. Vielleicht liegen sie ja auch unter der Strasse?! Das könnte alles noch Probleme mit sich bringen. Vielleicht buddeln wir nachher nochmal ne Runde…

Decisions, decisions…

Ich war heute nicht beim Bauamt.

Gestern Abend fiel uns auf, dass wir unsere Auffahrt im Norden des Grundstücks in vier 1/2 Metern Breite geplant haben. Das ist irgendwie zu viel. Keine Ahnung, was wir da mal so übern Daumen gepeilt festgelegt haben, aber wenn die Bauanzeige erstmal abgegeben ist, sind die Maße unseres Hauses quasi in Stein gemeißelt. Hm. Ich rief also erstmal bei Dammann an. Auf meine Frage, ob wir gevierteilt würden, wenn die die komplette Bauanzeige nochmal schreiben und alles neu berechnen müssten, wurde ich beruhigt. Das wäre erst die letzte Stufe, zunächst käme noch Teeren und Federn dran… ;-) Natürlich würden Sie es nochmal machen. Wir sollten mal ruhig über Ostern drauf rumdenken. Die Bauanzeige würde über die Ostertage eh auf dem Schreibtisch liegen bleiben.

So werden Thommy und ich heute Abend mit Maßband bewaffnet über unser Grundstück pilgern – sofern wir nicht im Schlamm versinken – und einfach mal die Hausmaße abstecken. Mal gucken, wie das so vor Ort wirkt. Wäre mir wirklich peinlich, wenn die jetzt alles nochmal zeichnen,  und wir dann nächste Woche feststellen, das eigentlich doch alles ganz toll war mit der breiten Auffahrt… Decisions, decisions…!

Dammann live – die Zweite

Die Entscheidungsmatrix für die Bauträgerwahl hatte sich auf drei Anbeiter verkürzt, wovon das Angebot des einen (Typ schleimiger Autoverkäufer) nicht wirklich überzeugte und sich der andere durch Inkompetenz in der Angebotsphase aus dem Rennen schoss.

Somit blieb und bleibt Herr Dammann, der bis jetzt einen guten Eindruck gemacht hat, sowohl persönlich, als auch fachlich. Das Auftreten konnten wir bisher als sehr professionell einschätzen und Herr Dammann ist mit seinen Entwürfen bereits sehr in Vorleistung gegangen, eine Aquise-Leistung, die man bei anderen nicht mal erahnen konnte. Hier scheint man sich um seine Kunden zu kümmern. Die Chemie stimmt auch, was wir bei so einem Projekt auch nicht unterschätzen wollen. Ich denke insgeheim, dass Yvonne ausschließlich danach entscheidet – das nennt man dann Weibliche Intuition.

Also treffen wir uns heute zu weiteren klärenden Gesprächen. Der Grundriss hat sich übrigens seit Oktober wieder einige Male geändert und wir haben nun doch unsere Dachterasse mit Pultdach.

Am Abend stellen wir dann fest, dass wir einiges schlauer sind, einiges näher am Bauvertrag, aber auch einige Posten identifiziert haben, die wir noch nicht in unserer Excel-Tabelle hatten. Ein Update ist fällig.