29
Okt
2009
Verfasst von Wonny. Kommentieren
Heute kamen zwei Elektriker (Freunde von Vossi) und schlossen unsere Heizung an. Irgendwie war es auch ihr Job unserem Speicher (genannt die graue Molli) einen Schneeanzug oder sowas ähnliches zu verpassen. Kuschelig eingepackt beansprucht das dicke Etwas jetzt noch mehr von MEINEM Hauswirtschaftsraum für sich. Na toll…!
Während die Elektriker am werkeln waren, kam so um elf unser Parkett. Yippie! Der Mann, der das schwere Zeug schleppen musste, war aber ganz begeistert, dass er dicht an unser Haus ranfahren, und es gleich in den richtigen Raum einladen konnte. Während der gute Mann noch schleppte rief mich Thommy an. Die Spedition, die unseren Kühlschrank an Bord hat, sei in zehn Minuten da. Na fein. Der Plan war es gewesen, die Fahrer zu überreden das Teil schnell ins Haus zu heben. Fehlanzeige. Der eine Typ, der da angefahren kam, sah eher so aus als ob er nicht gut gefrühstückt hatte. Was nun? Der Kühlschrank konnte ja schlecht im Regen auf die Straße gestellt werden. Zu meinem Glück war der Parkettleger nicht schnell genug weg gewesen und so bekam ich ihn überredet, gemeinsam mit zwei Elektrikern (die ich ebenfalls überredete) und dem Spediteur den 200 Kg schweren Kühlschrank in das Haus zu schleppen. Was für eine Aktion. Mir war das alles furchtbar peinlich. Aber das gute Stück steht jetzt warm und trocken – bis die Küche kommt – in der Diele. Der sieht total schick aus!!!
29
Jul
2009
Verfasst von Wonny. Kommentieren
Vor ein paar Tagen habe ich mit der Zentrale von Förde Küchen einen Termin für das genaue Ausmessen unserer Küche gemacht. Das sollte heute um 14.00 Uhr passieren. Mein Vorschlag, die Monteure könnten ja anrufen, kurz bevor sie da sind, wurde abgelehnt. Nein, die Männer würden um 14.00 Uhr da sein.
Ich organisierte also eine Oma zum Babysitten und ging ins neue Haus. Und wartete. Und wartete. Ich hasse warten. Ich bat Thommy über Handy in der Zentrale anzurufen, und nachzufragen, was denn da los sei. Wenige Minuten später rief mich eine Frau von Förde Küchen an, es täte ihr Leid, der Termin könne sich etwas verzögern. Toller Witz, gute Frau. Ich warte hier jetzt seit ‘ner Stunde. Ihre Aussage war dann noch, der Termin würde so zwischen 16 und 17 Uhr stattfinden. Die Männer würden anrufen eine halbe Stunde bevor sie da sind. Na toll. Ich kochte vor Wut. Um 16.30 Uhr klingelte mein Handy. Die Monteure. Sie wären in fünf Minuten da. Pappnasen. Es ist echt traurig, wenn sich eine Küchenberaterin in der Filiale sich richtig viel Mühe um Service und eine gute Beratung gibt, und irgendwelche Ladies dann mit ihrer Verplantheit den guten Eindruck zu nichte machen. Ich hoffe, der Küchenaufbau klappt bei Fördeküchen besser als die Terminplanung.
17
Feb
2009
Verfasst von Thommy. Kommentieren
Kochen ist wichtig und daher ist es natürlich auch logisch, dass wir eine Küche vor dem Haus kaufen. Oder nicht? Aus unverständlichen Gründen also unterschreibt Wonny heute den Kaufvertrag für die zusammengestellte Küche und ich überlege noch in meinem Hotelzimmer in Erlangen, ob ich so schnell schon mal so viel Geld ausgegeben habe, als mich mein zweites Ich damit tröstet, wenig Interesse daran zu haben, nochmal drei Stunden in einem Küchenladen zu verbringen. Zumal Wonny zuvor die Preise der Elektrogeräte im Internet verglichen hat mit dem Ergebnis, dass Frau Schmitt recht günstig ist. Geschickt wie meine Kleine ist, hat sie den Preis nochmal um 500 EUR drücken können, so dass wir jetzt doch wieder bei der ursprünglich geplanten Schätzung liegen, von der wir jedoch irgendwann noch eine leise Hoffnung hatten, sie niemals zu erreichen. Frau Schmitt argumentiert damit, dass sie irgendeinem Bosch-Händler noch was abschwatzen kann, ein Gerät als Ausstellstück auszeichnet oder ihre polnischen Kontakte aktiviert, in jedem Fall uns aber das sichere Gefühl gibt, den absolut genialen Deal gemacht zu haben. Wie auch immer, wir haben eine Küche gekauft. Wenn mir das mal nicht alles zu schnell geht…