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Die Bauanzeige ist durch!

Am Mittwoch flatterte uns ein Gebührenbescheid aus Rendsburg ins Haus. Das heißt wohl soviel wie: Es kann losgehen!

Gestern haben wir nochmal die Grenzsteine gesucht… und gefunden! Jedenfalls ist der süd-westliche Grenzstein einwandfrei zu erkennen. Der nördliche Grenzstein sieht hingegen arg mitgenommen aus. Nur noch ein Stück innenleben des Steins ist vorhanden. Sieht ein wenig aus wie eine alte Fliegerbombe oder so… Ist aber genau an der Stelle wo der Grenzstein liegen soll, also hoffen wir einfach mal, dass es der Stein ist.

Jetzt müssen wir nur noch die Frage nach dem Pfahlgründer klären…

Die Höhe des Hauses

Schon seit einiger Zeit fragen wir uns, wer denn eigentlich die Höhenpunkte des Hauses bestimmt. Wir? Ein Vermesser? Der Pfahlgründer? Ein Tiefbauer? Heute kam ziemlich unerwartet die Antwort.

Manfred Dammann war gerade hier oben im Norden unterwegs, und so ergab es sich, dass wir uns heute mit ihm auf unserem Grundstück trafen. Er hatte gleich irgendwelches Gerät dabei, mit dem er die Höhen unserer Nachbargrundstücke und unseres Ackers genau bestimmen konnte. Wir werden wohl höhenmäßig ziemlich dazwischen liegen. Dann kam die Frage nach irgendwelchen Grenzsteinen auf. Hmm. Die nach Osten waren schnell gefunden, nur scheinen die westlichen Grenzsteine ein Opfer der Straße oder der neu angepflanzten Bäume geworden zu sein. Unser Nachbar Bodo hatte zum Glück schon Gartengerät in der Garage, und so wühlte man sich in einem „ungefähr hier müsste es sein“-Radius durch den harten Schotterboden. Wir fanden nichts. Morgen wird also erstmal die Gemeinde angerufen, wo sie denn meinen, ihre Grenzsteine verbuddelt zu haben. Vielleicht liegen sie ja auch unter der Strasse?! Das könnte alles noch Probleme mit sich bringen. Vielleicht buddeln wir nachher nochmal ne Runde…

Boden und Lipka

Irgendwie scheinen wir mit unseren Geologen Boden und Lipka einen Glücksgriff getan zu haben. Da unser Haus ja auf 15 Meter tiefem Moor gebaut wird (komische Vorstellung) mussten Geologen ein Bodengutachten erstellen. Von der Gemeinde Kronshagen wurde uns vor Grundstückskauf ein Vorgutachten überreicht, indem von einer Pfahllänge von max. 10 Metern ausgegangen wurde. Tja, genauere Untersuchungen ergaben dann eine Pfahllänge von mind. 15 Metern. Macht ungefähr 6000 Eur mehr aus. Ob die 20.000 Eur Zuschuss durch die Gemeinde dann noch reichen ist fraglich. 

Aber kommen wir nochmal zu unserem Geologen, Herrn Boden. Ein total lieber und vor allem engagierter Mann, der uns täglich e-mails schickt mit neuen – günstigeren – Ideen bezüglich unserer Pfahlgründung.

Jetzt hat er uns die Firma Waltner empfohlen, die keine fetten Betonpfähle bohrt, sondern das Haus auf schlanke Titanpfähle gründet. Hmm. Vor meinem geistigen Auge malt sich da ein Bild ab, von einigen Häusern unserer Nachbarn, die alle auf festen, breiten Betonpfählen stehen, während unser Haus nur auf soner Art Zahnstochervariante steht. Weiß nicht genau. Aber wenns halt günstiger wird…

Zur Zeit stehen noch Angebote einiger Spezialtiefbau-Firmen aus. Und eine Nachricht aus Rendsburg bzgl. der Bauanzeige wird natürlich auch mit Spannung erwartet.