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Vorbereitungen fürs Parkett

Der aufmerksame Leser hat die Geschichte mit unserem – angeblich – zu feuchten Beton-Fußboden verfolgen können. Da die Firma Knutzen mit dem Verlegen des Parketts loslegen will, und wir auch gerne einen gescheiten Untergrund hätten, haben die nun gesagt, sie machen eine Abdichtung unseres Fußbodens mit Epoxidharz. Sie zahlen. Hmmm… Die zahlen? Na schön. Denn mal los. Das Zeug hat ja hoffentlich schon mal jemand vor uns auf den Boden gepinselt bekommen und das auch überlebt?! Oder fallen wir jetzt tot um wie die Fliegen sobald die Fußbodenheizung das Giftzeug erwärmt und wir die Dämpfe einatmen?!?? Urgs. Egal, jetzt ist es drauf. Die Männer haben noch Säckeweise Sand (bestimmt irgend ein Spezialsand) auf dem Klebzeug verteilt. Unsere Jungs waren natürlich begeistert. Die dachten, da entsteht so etwas wie eine 44 m² große Sandkiste, Indoorspielplatz oder ähnliches. Bin gespannt wie es morgen weiter geht… Die Männer, die das Harz verteilten erwähnten übrigens beiläufig, dass die ganze Aktion die Firma Knutzen 800 Euro kostet. Ups. Die waren wohl ursprünglich von 30-100 Euro ausgegangen. Tja, da haben die sich wohl ein ganz schön großes Ei gelegt…

Parkett… es geht los!

Heute wurde das Parkett angeliefert. Sieht prima aus! Ich bin gespannt, wie es nachher im ganzen Raum aussieht. Damit es jetzt trotz der Feuchtigkeit im Boden gelegt werden kann, tragen die irgend so eine Grundierung auf (morgen um 13.00 Uhr) und Freitag wird verlegt. Cool! Mit ein bisschen Glück werden die Freitag sogar fertig. Ansonsten machen die Montag weiter, aber wir können immerhin Samstag schon mal die Möbel drauf stellen. Die Küche konnten wir auch wieder vom 11. auf den 5. November vor verlegen. So müssen wir uns nur fünf Tage mit Dosenfutter aus der Mikrowelle über Wasser halten. Das schaffen wir :-)

Junger Mann zum mitschleppen gesucht…

Heute kamen zwei Elektriker (Freunde von Vossi) und schlossen unsere Heizung an. Irgendwie war es auch ihr Job unserem Speicher (genannt die graue Molli) einen Schneeanzug oder sowas ähnliches zu verpassen. Kuschelig eingepackt beansprucht das dicke Etwas jetzt noch mehr von MEINEM Hauswirtschaftsraum für sich. Na toll…!

Während die Elektriker am werkeln waren, kam so um elf unser Parkett. Yippie! Der Mann, der das schwere Zeug schleppen musste, war aber ganz begeistert, dass er dicht an unser Haus ranfahren, und es gleich in den richtigen Raum einladen konnte. Während der gute Mann noch schleppte rief mich Thommy an. Die Spedition, die unseren Kühlschrank an Bord hat, sei in zehn Minuten da. Na fein. Der Plan war es gewesen, die Fahrer zu überreden das Teil schnell ins Haus zu heben. Fehlanzeige. Der eine Typ, der da angefahren kam, sah eher so aus als ob er nicht gut gefrühstückt hatte. Was nun? Der Kühlschrank konnte ja schlecht im Regen auf die Straße gestellt werden. Zu meinem Glück war der Parkettleger nicht schnell genug weg gewesen und so bekam ich ihn überredet, gemeinsam mit zwei Elektrikern (die ich ebenfalls überredete) und dem Spediteur den 200 Kg schweren Kühlschrank in das Haus zu schleppen. Was für eine Aktion. Mir war das alles furchtbar peinlich. Aber das gute Stück steht jetzt warm und trocken – bis die Küche kommt – in der Diele. Der sieht total schick aus!!!