Heute Morgen kam ein großer Lastwagen. Wir haben jetzt ne Menge Holz vor der Hütte ;-) Herr Kromrei von der Ostsee-Tischlerei kam auch. Er will unsere Bankirai-Terrassen bauen. Leider kamen auch große Regenwolken. Heute konnten wir die Terrasse vergessen. Mal sehen wie das Wetter morgen ist…
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Wohnst Du schon oder schleppst Du noch?
Es ist Samstag, 31. Oktober, 7.00 Uhr. Wir sind wach und packen unsere Matratzen in Schutzhüllen. Die Jungs sind gestern schon zur Omi ausquartiert worden. Der letzte Kram landet in Kisten und Tüten, Thommy bringt Computer, DVD-Player, Cameras und ähnliches in den Passat.
Es ist 8.00 Uhr. Meine Eltern sind da. Mit Tante Sylvie. Die kriegt Bennet aufs Auge gedrückt. Meine Schwiegermama kommt mit Brötchen. Die Mamas wirbeln in der Küche. Thommy und ich packen und schleppen schon mal Sachen nach unten.
Es ist 9.00 Uhr. Schwiegerpapa kommt mit großem Laster aus seiner Firma. Noch kein Helfer in Sicht. Hm. Egal. Wir fangen an zu schleppen.
Es ist 9.15 Uhr. Wo seid Ihr alle?
Es ist 9.20 Uhr. Volker ist da.
Es ist 10.00 Uhr. Wir schleppen wie die Ameisen unser Hab und Gut in den LKW. Inzwischen sind wir ca. 12 Leute. Ich habe das Gefühl es wird überhaupt nicht weniger im Haus.
Es ist 12.00 Uhr. Wir waren zwischendurch 14 Leute zum Schleppen, aber die ersten müssen schon wieder los. Die erste Fuhre wird rüber gefahren. Das Ausladen macht fast schon Spaß. Wir sind genug Leute, um eine Kette zu machen.
Wir schleppen und schleppen. Es scheint kein Ende zu nehmen. Zwischendurch fährt sich der LKW fest. Zum Glück sind ja genug starke Menschen zum schieben da. Der LKW kommt frei, macht einen Satz und saust ca. einen Zentimeter an unserer Hausecke vorbei. Das wärs ja noch gewesen…
Um 15.30 Uhr ist alles im neuen Haus. Die lieben Helfer verabschieden sich. Milena und ich bauen Schränke zusammen.
Es ist 1.53 Uhr. Ich gehe ins Bett. Die erste Nacht im neuen Haus.
In Stein gemeißelt…
Morgen ist der Umzug. Ich putze unser neues Haus und feudel nochmal durch. Als letztes kommt die Diele dran. Ähh… ich bin zwar mit wischen fertig, trotzdem sind da noch sehr deutlich Fußabdrücke zu erkennen. Komisch. Da hat Frau Schneider wohl schluderich gewischt… nochmal mit dem Feudel drüber. Öhm, tja. Immer noch da. Ich schaue mir das ganze von der Nähe an. Eindeutig glänzende Fußabdrücke auf unseren Fliesen. Plötzlich wird mir ganz anders. Nein! Das ist nicht etwa…?! Mir saust der Satz in den Kopf, den der eine von den Epoxidharz-Typen sagte: …“das Zeug geht nie wieder ab. Absolut strapazierfähig. Wenn das irgendwo drauf ist, ist das wie in Stein gemeißelt. Das ist für die Ewigkeit…!“ Mir ist ganz schlecht. Das gibts doch nicht! Einer von diesen Halunken ist in die Epoxidharz-Pampe getreten und hat sich fußabdrucktechnisch in unsrer Diele verewigt. Toll! Super, ihr Oberpappnasen! Könnt ihr euch nicht die Füße abputzen?!? Was nun. Ich bin verzweifelt. Nach einigen Telefonaten kriechen mein Papa, mein Schwiegerpapa und ich auf den Fliesen rum und probieren mit verschiedenen Reinigern, Verdünnern, und anderen Mittelchen mit Totenköpfen auf der Verpackung die Spuren zu beseitigen. Mein Papa kriegt es schließlich mit irgendeinem Spezialreiniger hin. Puhhh. Mein Adrenalinpegel sinkt langsam wieder. Die Epoxidheinis hatten nochmal Glück. Ich hätte sie nämlich sonst geteert und gefedert durchs Hühnerland gejagt…!