Alle Beiträge von Thommy

Sind Holzhäuser hellhörig?

Ich wurde gefragt, ob es denn besonders hellhörig sei in so einem Haus in Holzständerbauweise.

Innerhalb des Hauses kann grundsätzlich Schall aus Nachbarräumen oder aus überligenden Räumen kommen. Ich kann nicht behaupten, dass Geräusche in Nachbarräumen stark wahrnehmbar sind im Vergleich zur Massivbauweise. Da auch die Innenwände mit Zellulose gedämmt sind, dient das Dämmmaterial auch als Schallschutz.

Zellulosedämmung
Zellulosedämmung

Da wir im Obergeschoss nur Trockenestrich haben, bildet die Decke wohl schon eine akustisch „dünnere“ Schicht, als das im Steinhaus der Fall ist. Wenn mein Sohn vom Hochbrett springt, ist das unten schon deutlich hörbar. Normale Gehgeräusche nimmt man aber nicht wahr. Wir haben drei (wilde) Jungs, die überm Wohnzimmer ihre Kinderzimmer haben, aber bis auf die Sprünge aus 1,5m Höhe merken wir nichts.

Trockenestrich
Trockenestrich

Natürlich sind die Außenwände auch mit Dämmmaterial zwischen den Holzständern gefüllt, so dass auch der Nachbar nicht unbedingt mehr von der familiären Tanz-Session mitbekommt als im Massivhaus.

Was allerdings etwas Schall nach außen und von außen durchlässt, sind die Wandöffnungen, in denen die Inventer sitzen. Wenn man vor dem Inventer steht, kann man schon deutlich das Auto draußen vorbeifahren hören. Das aber nur, wenn man sein Ohr wirklich 20cm vor dem Inventer hat. Ansonsten nimmt man nichts wahr.

Kabel unter Wasser

Wir hatten letzte Woche kein Internet, naja, kaum Internet, sagen wir mal. Aber so kaum, dass es sogar Gesprächsabbrüche beim Telefonieren gab. Speedtest meldete mir etwa 2.000 kbps statt den gewohnten 32.000 kbps.

Bis man bei der Kabel Deutschland Hotline mal soweit kommt, dass man ein menschliches Wesen an der Strippe hat, kann auch geduldigen Gemütern mal irgendein Faden reißen.

Die freundliche Dame stellt dann aber per Ferndiagnose fest, dass die Werte an meinem Kabelmodem nicht optimal sind und meldet es Cableway. Der kompetente Techniker von Cableway erscheint am Montag und diagnostiziert, dass das Problem nicht am Modem liegt, sondern in der Leitung. Waaas?

Ich sah mich schon die Terrassendielen abdecken und den Garten aufreißen, aber nein, das Problem läge etwa 50 Meter entfernt, also am Hauptstrang auf der Straße. Er würde den Tiefbauern Bescheid sagen. Ouha, denke ich, wie lange wird das dauern? Etwa zwei Tage, war die Antwort.

Und tatsächlich am Mittwoch reißen zwei Tiefbauer die Pflastersteine auf und flicken an der Hauptleitung. Erstaunlicherweise hatte ich schon zwei Tage wieder Internet, etwa seitdem der Himmel sich blau zeigte.

Und tatsächlich, die Tiefbau-Profis bestätigen mir, dass das Kabel durchtränkt sei. Das Grundwasser liege zu hoch. Eigentlich müsste man das komplette Kabel neu verlegen und dazu die ganze Straße aufreißen. Das würden sie Kabel Deutschland vorschlagen. Ob die sich drauf einlassen, sei fraglich.

OKIDOKEYS – Zeit für neue Schlüssel

Die CES in Las Vegas ist eine der größten Messen für Unterhaltungselektronik. Neben Smartphones, Fernsehern und Waerable Devices wird mitunter auch Haustechnik vorgestellt.

Herkömmliche Schlüssel sind mitunter mal nicht vollständig. Wir hatte doch einen verliehen, aber wem? Oh nein, ich habe meinen Schlüssel drinnen liegen lassen. Wir haben Wochenende. Das wird teuer mit dem Schlüsseldienst. Am Montag kommt der Mann zum Heizung ablesen, aber kann von uns kann ihm aufmachen.

OKIDOKEYS präsentiert die neue Art von Schließsystem. Alles elektronisch. Man kann sogar von unterwegs jemand anders einen temporären Schlüssel generieren, mit dem dieser in einer bestimmten Zeitspanne ins Haus kommt. Schlüssel verlieren gibt es nicht mehr. Zugänge, die nicht mehr benötigt werden, werden gesperrt.

Zudem werde ich benachrichtigt, wer wann das Haus betritt.