digitalSTROM mit der SONOS koppeln

Ich war gestern auf der CeBIT und habe mal beim digitalSTROM-Stand vorbeigeschaut. Als wir 2009 bauten, hatte ich mich noch mit EIB/KNX beschäftigt, aber dann doch die Kosten gescheut. digitalSTROM steckte damals noch in den Kinderschuhen. Das kann man nun absolut nicht mehr behaupten und ich war überrascht, wie viel da inzwischen möglich ist.

Mit digitalSTROM lassen sich Leuchten, Jalousien und überhaupt alles, was in Steckdosen steckt, steuern – und zwar mit einem Taster in der Wand, der den Lichtschalter ersetzt, aber auch etwa mit einem Schalter, der in das Stromkabel einer Lampe gesetzt wird. Das gute dabei ist, dass man keine zusätzlichen Kabel ziehen muss, wie KNX das benötigt.

Möchte man bspw. eine herkömmliche Deckenlampe in das System integrieren, setzt man intelligente Lüsterklemme (digitalSTROM-Geräteklemme) vor die Leuchte – und schon kann diese über Taster (mit digitalSTROM-Tasterklemme) oder über App angesteuert werden. Dieses Lüsterklemmen gibt es nun in verschiedenen Farben, die für Licht sind gelb.

Im Sicherungskasten werden folgende Module benötigt

  •  für jede Phase einen digitalSTROM-Filter (max. drei), der Störungen aus dem Stromnetz beseitigt
  • den digitalSTROM-Server, der mit dem heimischen Netzwerk verbunden wird und damit die Verbindung zum Internet ermöglicht, sowie gestattet, Automatisierungen zu konfigurieren
  • für jeden Raum einen digitalSTROM-Meter, der die Klemmen im Raum verwaltet

Wenn ich diese Komponenten einmal habe, kann ich mit Geräteklemmen beliebig erweitern.

Nun hat digitalSTROM auch noch weitere Dienste integriert, nämlich bspw. die Philips Hue Leuchten oder eben das Audiosystem SONOS, welches ich auch im Einsatz habe. Auf dem Messestand war ein Szenario aufgebaut, wo Klingel, Lampen und eben SONOS integriert waren und die Automatisierung so lief, dass beim Klingeln automatisch die SONOS gestoppt wurde und die Lampen flackerten, damit man auch wahrnimmt, dass jemand vor der Haustür steht.

Ein anderes Szenario zeigt das folgende kleine Video, wo alle SONOS-Lautsprecher im Haus informieren, dass ein Rauchmelder einen Alarm ausgelöst hat – sehr nett.

Allerdings muss der Rauchmelder dazu mit 230V angeschlossen sein. Insgesamt bietet die SONOS-Integration aber viel Kreativität und Spielmöglichkeiten.

Die Kosten für eine 4-Zimmer-Wohnung betragen etwa 3.500€, für ein Haus mit 7,5 Zimmern schon 8.500€. Die Zahlen gelten wohl für den Vollausbau; Einsteigen kann man etwa 1.500€

InVENTer Schalldämmeinsatz

Unsere InVENTer laufen nachts nur auf 25%, weil sonst die Ventilatorengeräusche zu laut sind. Empfindliche Ohren werden auch schon diese geringen Drehzahlen wahrnehmen. Grundsätzlich ist halt der Nachteil des InVENTer-Lüftungssystems, dass die Ventilatoren in den Zimmern sitzen. Dafür müssen keine Rohre verlegt werden.

Also der Schalldämmeinsatz kostet etwa 60€ und Ihr seht hier im Video, wie man das Ding einbaut – ist wirklich nicht schwer.

Dadurch, dass mein Nachbar gerade mit lautem Gerät am Arbeiten ist, kann man im Video schön den Unterschied hören. Meine Befürchtung ist aber, dass der Ventilator selbst nicht wesentlich gedämmt wird – schauen wir mal.

Welches Bad ist mein Bad?

Im Rahmen einer Renovierung oder eines Neubaus kommt man irgendwann zur Überlegung: Wie soll mein Bad ausgestattet sein? Funktional? Design-Orientiert? Modern oder zeitlos?

Generell sollte man, bevor man sich über die Planung Gedanken macht, einige andere Punkte überlegen:

Wie viele und welche Personen nutzen das Badezimmer?

Selbstverständlich hat eine Single-Person andere Ansprüche an ein Badezimmer als eine vierköpfige Familie mit kleinen Kindern. Während bei einer Alleinnutzung das Bad relativ frei geplant werden kann, sollte für die Kinder das Bad auch sicher und kindgerecht ausgestattet werden. Wo können Kanten vermieden werden, auf welcher Höhe werden WC, Waschtisch und Armaturen angebracht usw.?

Wie lange soll das Bad genutzt werden?

Wenn man nicht vorhat, das Badezimmer irgendwann wieder einmal umzubauen, macht es Sinn, sich über die barrierefreie Ausstattung des Badezimmers Gedanken zu machen. Keinesfalls hat diese Art der Ausstattung irgendeinen Einschnitt in Sachen Design – es gibt wundervolle Walk-In-Duschwannen, die ohne einen Millimeter Schwelle auskommen. Aktuell voll im Trend sind bodengleiche Duschen, die durch eine Duschrinne ausgestattet werden. Diese Duschrinne wird in den gefliesten Boden gesetzt, darunter befindet sich der Ablauf. Es ist also keine gesonderte Duschwanne notwendig.

Welche Ausstattung bevorzuge ich?

Diese Frage kann fast nur im Zusammenspiel mit den oben genannten Fragen beantwortet werden. Wichtig hierbei ist, dass die Armaturen, Waschbecken usw. sich als alltagstauglich erweisen, ohne dabei an der Optik einzubüßen. Eine Vielzahl an Markenherstellern bieten hier eine breite Auswahl an Produkten an – hier gibt es natürlich eine große Preisspanne. Je nachdem, ob man eine Waschtischarmatur mit Glaseinsatz und Wasserfall-Ausfluss oder einen schönen, aber relativ einfachen Wasserhahn möchte, fallen hier natürlich unterschiedliche Preise an.


Generell ist zu sagen, dass das Badezimmer neben dem Schlaf- und Wohnzimmer das wohl am meisten genutzte Zimmer des Hauses oder der Wohnung ist. Umso wichtiger ist es, dass man sich in diesem wohl fühlt. Den Möglichkeiten sind hierbei (fast) keine Grenzen gesetzt.