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Fast fertig

Heute waren die Dammänner – vorerst das letzte Mal –  da. Einige Punkte hatten wir noch auf dem Zettel. So wurde zum Beispiel die Carportschuppentür angepasst. Jetzt können wir den Schuppen abschließen. Keiner klaut mehr unsere Räder, und unsere Hasen (Michel und Ida wohnen zur Zeit im Schuppen) frieren sich nicht mehr die Ohren ab :-)

Außerdem wurde der Wäscheabwurf fertig gestellt. Die Schmutzwäsche landet jetzt nicht mehr auf dem Pufferspeicher sondern daneben. Das ist total prima, denn bisher musste ich immer halb draufkriechen, um die Sachen runter zu klauben. Eine Leiste aus der Holzverkleidung wurde getauscht, Türen wurden eingestellt, und noch so’n bisschen Kleckerkram.

Ein echtes Stück Arbeit stellte die Dunztabzugshaube dar, aber die Dammänner bewiesen sich mal wieder als echte Allrounder. Und Bennets Regal (soll über seinen Wickeltisch, ist aber zwei Zentimeter zu lang gewesen) haben sie mir auch zurecht gesägt. Ssssst. fertig. Mich und meine hutzelige Stichsäge hätte  das Ganze ordentlich Zeit und Nerven gekostet. So war’s ’ne schnelle und saubere Sache.

Die Jungs bekamen heute zwei prima Werbegeschenke von Dammann: Einen Big Jimmy Loader und einen Hebel-Bagger für die Sandkiste. Luca und Finn sind natürlich begeistert. Und die Kinder der Nachbarschaft werden ihren Eltern in den Ohren liegen, warum sie nicht auch mit Dammannn gebaut haben… ;-)

Das Einzige, das schief ging heute, war die neue Attika-Abdeckung. Der Dachdecker mit seinem Gehilfen war nochmal da und hat alles neu gemacht. Sah auch ganz gut aus und hörte sich auch alles recht schlüssig an. Nur fiel Thommy dann auf, dass das Gefälle der Abdeckung nicht zur Dachterrasse, sondern zur Aussenwand hin verläuft. Tja. Laut irgendeiner Norm ist das falsch. Und nun? Alles wieder runter reißen? Die haben heute den ganzen Tag da oben in Regen, Wind und Kälte gearbeitet, um das fertig zu kriegen. Wenn ich denen jetzt sagen “ Hej Jungs, könnt ihr alles nochmal machen“ dann springen die mir an die Gurgel. Morgen mal mit Garbers telefonieren. Mal sehen was der meint.

In Sachen Tiefbauer gibt es übrigens noch nichts Neues. Thommy hat heute den ganzen Tag versucht, ihn zu erreichen, aber ich vermute, dass er die Nummer kennt und vorsichtshalber nicht ran geht… Wir bleiben dran.

abwarten, Wasser pumpen…

Tja, nach dem Treffen mit dem Tiefbauer sind wir genau so schlau wie vorher. Er streitet (irgendwie war das ja klar) alles ab. Natürlich sei verdichtet worden und natürlich hätten sie auch den richtigen Kies genommen. Wir haben aber von unserem Bodengutachter Schwarz auf Weiß, dass dies nicht der Fall ist. Als er das hörte, meinte er erstmal, Dammann sei Schuld, weil er das Haus gar nicht hätte aufstellen dürfen, wenn der Sand nicht ok gewesen ist… Supi. Wir spielen also das schöne Spiel: Ich war’s nicht, er war’s! Er bekommt jetzt das Gutachten, will wohl nochmal einen eigenen Gutachter schicken (Prima, wir beschmeißen uns gegenseitig mit Gutachten…) und dann müssen wir sehen, wie wir uns einigen. Das nervt!

Bauherren-Tipp des Tages: Lasst vorm Hausbau von einem Gutachter prüfen, ob die Tiefbauer vernünftig gearbeitet haben! Kann nicht so viel kosten und ist mit Sicherheit gut investiert. 

Alptraum – die Fortsetzung

Erstmal eine gute Nachricht: Wir leben! Und unser Haus steht noch! :-)

Dank der lieben, tröstenden Worte von netten Blog-Leserinnen und Lesern war ich heute gar nicht mehr sooo niedergeschlagen. Obwohl es guten Grund dafür gibt…

Boden, unser netter Geologe, kam heute persönlich vorbei. Seine Neuigkeit: Er hat mit Dammann und dem Statiker gesprochen: So wie unser Carport gebaut ist, werden die Fundamente es auch auf Schlamm weiterhin tragen. (Die Möwe, die vorhin Anstallten machte sich auf unsere Regenrinne zu setzen, habe ich dennoch wie eine Furie – einen Spaten schwingend – verjagt. Womöglich hatte die gut gefrühstückt und dann: kracks. Wer weiß…) Und dann (klar, wie soll es anders sein) die schlechte Nachricht: Die Kiesprobe, die er unter dem Carport entnommen hat, hat ihm ein Ergebnis geliefert, nachdem der gesamte Boden der Einfahrt und des Carports ausgetauscht werden muss, da dieser verwendete Kies nicht zum befahren und bepflastern geeignet ist. Zu schluffhaltig. Er gibt immer nach, saugt viel Wasser, gibt dieses nur sehr schwer wieder ab und ist nicht Frostbeständig. Na super.  Das würde heißen: 90 cm tief auskoffern, wenn es trocken ist. Dieser Tiefbauer soll mir mal im Dunkeln begegnen… Was ist mit den Fundamenten? Da müsste bei einem nach dem anderen vorsichtig  ausgekoffert, neuer Kies eingebracht und verdichtet werden. Oha…Wie solls denn laufen? „Entschuldigung, könnten sie mal bitte kurz mein Carport-Stützbalken samt Betonfundament hochhalten? Ich will da nur mal fix ein bißchen Sand drunter stopfen und mit nem Rüttler drum herum fahren…“ Ich sehe da schwarz.

Naja, was solls. Heulen und Jammern hilft jetzt aber auch nicht weiter. Ich heizte also heute morgen erstmal in den Baumarkt und holte ne 90 Liter Maurer-Bütt. Mit ner Bohrmaschine wurde eine Art riesiges Sieb daraus gezaubert und in unserem Teich unter dem Carport versenkt. Die Pumpe, die mein Schwiegerpapa gestern noch gebracht hatte, sah zwar nicht sehr vertrauenserweckend aus, aber der Schlauch, der dabei war, reichte immerhin bis zum Gulli in der Straße. Knöpfchen gedrückt. Schlürf! Was ich gestern mit viel Mucki-Einsatz und Schubkarre gerissen habe, machte dieses kleine Pümpchen in Sekunden. Prima. Frau Köster und Team legten währeddessen Platten in unserem Carport-Schuppen. Die Tür hatte Thommy heute Morgen noch ausgehängt, die war nach unten 5 cm zu lang. Wir wollten aber weder einen 5 Zentimeter Spalt unter den Carport-Wänden, noch eine Stufe ins Carport rein (Die Tür geht nach innen auf). Manfred Dammann meinte nun, es sei kein Problem sie zu kürzen, wenn die Dammänner das nächste Mal da sind.

Während ich mich noch mit der Pumpe beschäftigte, zogen am Himmel die schwarzen Wolken auf. Der Himmel öffnete seine Schleusen.  Hilfe! Wir saufen ab! Kann uns mal schnell einer  20 Pumpen leihen? Ich verkrümelte mich nach drinnen. Inzwischen kann ich draußen Wasser glitzern sehen, egal aus welchem Fenster ich sehe. Das ist hübsch und beängstigend zugleich. Und es regnet immer noch…

Gerade ein wichtiges Telefonat mit Schwiegerpapa geführt. Morgen um acht kommt der Tiefbauer (um seinen Murks zu bestaunen) Ich muss also schnell nochmal raus und ein paar Zweige und Blätter über eins der Wasser-Schlamm-Löcher legen. Ratet mal, wer da reinplumpsen soll… ;-)